Hilf mir, es SELBST zu tun.

Konzeption

Unsere freie Montessori-Grundschule besteht aus 3 jahrgangsübergreifenden Lerngruppen.

Der formulierte Bildungs- und Erziehungsauftrag des Thüringer Grundschullehrplans ist Vorgabe und Ziel für die tägliche pädagogische Arbeit. Im Unterschied zu anderen pädagogischen Modellen, die hinsichtlich bestimmter Inhalte Schwerpunkte setzen, ist die Montessori-Pädagogik ganzheitlich ausgerichtet, d. h. sie versucht, allen wichtigen elementaren Kulturbereichen gerecht zu werden und sowohl die geistigen/kognitiven, als auch die gestaltend kreativen und emotionalen Fähigkeiten, die religiöse Erziehung eingeschlossen, in gleicher Weise zu fördern und den individuellen Neigungen und Begabungen der Kinder zu entsprechen.

Das Herzstück unseres pädagogischen Konzeptes ist die Freiarbeit. Hier lernen die Kinder sich selbst und den anderen Mitgliedern der Lerngruppe zu helfen. Sie lernen in ihrem Tempo und entwickeln unter gezielter pädagogischer Begleitung ein Gespür dafür, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Sie lernen dabei auch sich selbst zu organisieren und eigenverantwortlich ihre Ziele zu erreichen.  Wir bereiten Sie damit optimal auf den Besuch einer weiterbildenden Schule vor. Anders als an klassischen staatlichen Schulen sieht unser Ganztagskonzept aber auch die gezielte Stärkung von Kompetenzen vor, die für das Leben in einer Gesellschaft wichtig sind.

Wir würden uns freuen, Ihnen bei einem persönlichen Gespräch etwaige Fragen beantworten zu können.
Gern laden wir Sie auch zu einer Hospitation in der Freiarbeit ein.

 

Anmeldung

Sie möchten Ihr Kind 2024 bei uns einschulen?

eine Anmeldung ist bis zum 30.04.2023 über das Anmeldeformular möglich.

News

Räumlichkeiten

Jede der drei Lerngruppen hat einen eigenen Bereich, bestehend aus einem Lernräumen, Küche und sanitären Anlagen und Aufenthaltsräumen. Besonders im Rahmen der Freiarbeit, kommt es häufig vor, dass sich die Schülerinnen und Schüler frei in diesem Bereich bewegen. So verschaffen sie sich ggf. genug Platz oder Ruhe für ihre zu bearbeitenden Aufgaben.

Wir sind sehr darum bemüht, eine Raumatmosphäre zu schaffen, die den Kindern das Gefühl gibt, willkommen zu sein und Kind sein zu dürfen. Gleichzeitig möchten wir Impulse setzen, Neugier fördern und mit der Raum und der Umwelt um uns herum arbeiten. Wir möchten die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken und ihnen einen Rahmen bieten, der es ihnen ermöglicht, sich weiter zu entwickeln.

In jedem Raum gibt es eine große Vielfalt an pädagogischem Lern- und Beschäftigungsmaterial, welches von den Schülerinnen und Schülern intensiv genutzt wird.

Es gibt eine klar geordnete Raumstruktur. Diese bildet eine der wichtigen Grundlagen für die Montessori-Pädagogik, insbesondere für das eigenverantwortliche Lernen. Alles hat seinen Platz. Wenn jeder Ordnung hält, hilft das allen.

Besonders stolz sind wir über unser großzügiges Außengelände, welches wir mit dem Montessori-Kinderhaus teilen. Neben einem Schulgarten finden sich hier zahlreiche Spiel- und Klettergeräte, Fußballtore, Nestschaukeln und viel Platz zum Austoben.

Das riesige Vordach erlaubt es uns, auch bei schlechtem Wetter an der frischen Luft zu sein oder an heißen Tagen im Schatten Tischkicker oder Tischtennis zu spielen.

Häufige Fragen

Lernen die Kinder die Schulausgangsschrift ("Schreibschrift")?

Ja. Unsere Schülerinnen und Schüler erlernen im Deutschunterricht die Schulausgangsschrift. Die Druckschrift sehen wir als "Leseschrift".
Unserer Erfahrung nach, fällt es den allermeisten Kinder nicht schwer, zusätzlich die Druckschrift zu erlernen.

Was bedeutet "Ganztagsschule"?

Die Kinder sind spätestens 7:30 Uhr in der Schule. Der Unterricht beginnt 8 Uhr.
Ab 15 Uhr können die Kinder abgeholt werden. In dieser Zeit finden Unterrichtsstunden, die Freiarbeit, pädagogische Angebote, Übungen des täglichen Lebens und die Erledigung von Hausaufgaben statt. Hausaufgaben für zu Hause gibt es nicht.

Freitags können die Kinder bereits ab 13 Uhr abgeholt werden.

Gelingt der Übergang auf eine weiterführende, "normale" Schule?

Unsere Schülerinnen und Schüler lernen Lesen, Rechnen und Schreiben. Sie haben Sportunterricht, Schulgarten und im 3. Schuljahr Schwimmunterricht.

Es wird nach den Lehrplänen des Freistaates Thüringen innerhalb einer 4-jährigen Beschulung unterrichtet. Danach ist der Übergang an weiterführende Schulen gewährleistet.

Wie sieht ein klassischer Unterrichtstag aus?

Der Unterricht erfolgt nach den Methoden der Montessori-Pädagogik, die in einem Wechsel zwischen fachunterrichtlicher Vermittlung und Freiarbeit die Themenbereiche entsprechend sinnvoll zusammenstellen.

Wir setzen dabei auf einen gesunden Mix aus Unterricht, freiem Lernen und viel Bewegung.

Die Lernziele des Thüringer Bildungsplanes werden mit den Mitteln der Montessori-Pädagogik und der besonderen Tagesablaufgliederung erreicht, so dass ein Anschluss an weiterführende Beschulungen gegeben ist.

Gibt es ein Einzugsgebiet?

Entsprechend des Elternwunsches werden die Kinder aus der Stadt und dem Landkreis Nordhausen aufgenommen. Die Montessori-Pädagogik gibt die Möglichkeit, sehr individuelle Beschulungsansätze für Kinder mit und ohne Behinderungen, verbunden mit der entsprechenden Förderung, vorzuhalten.

Unsere Werte

Früher standen in einer Klasse nur die Tische und Stühle für die Kinder und den Lehrer oder die Lehrerin. An der Wand hing die Tafel. Die Kinder saßen im Unterricht nebeneinander und mussten sehr still sitzen. Der Lehrer sagte, was sie tun sollten, und alle Kinder taten das Gleiche. Die Schüler erhielten beim Lernen nur sehr wenig Arbeitsmaterial. Deswegen verstanden viele Kinder nur schwer, was der Lehrer oder die Lehrerin erklärte. Maria Montessori veränderte die Art des Unterrichts:

Hilf mir, es selbst zu tun.

Frei nach diesem Motto ergeben sich folgende Grundsätze und Prinzipien für die Arbeit mit den Kindern:

Kinder brauchen Bewegungsfreiheit

Kinder bewegen sich, wenn sie lernen. Sie stehen auf, um sich ihre Arbeitsmittel zu holen, sie bringen sie zum Tisch oder rollen einen Teppich aus, wenn sie auf dem Boden arbeiten wollen. Sie sitzen, stehen oder hocken, wenn sie arbeiten. Sie bewegen ihre Hände und benutzen Gegenstände.

Kinder brauchen Entscheidungsfreiheit

Sie wollen mitentscheiden, welche Arbeiten sie durchführen. Sie haben Ideen und wollen ihre Vorhaben verwirklichen. Deswegen machen während der Freiarbeit nicht alle das Gleiche. Anja rechnet mit dem Markenspiel, Tobi schreibt eine Geschichte, Maxi zeichnet Tiere ab, und Sven arbeitet mit dem Hunderterbrett.

Kinder brauchen Zeitfreiheit

Wenn sich Kinder für etwas interessieren, wollen sie so lange daran arbeiten, bis das Interesse nachlässt. Anja rechnet mit dem Markenspiel eine halbe Stunde. Dann entscheidet sie sich für eine andere Arbeit. Tobi braucht für die Tausenderkette einen ganze Stunde und noch einmal 10 Minuten zum Aufräumen. Katja und Anna arbeiten fast 90 Minuten mit der Steckkarte. Alle Kinder dürfen unterschiedlich lange bei ihrer Arbeit bleiben.

Kinder brauchen einen Klassenraum mit vielen Arbeitsmitteln
  • mit dem goldenen Perlenmaterial,
  • dem Rechenrahmen und der großen Division;
  • mit den Leseübungen, den Wortsymbolen und der Satzgliederung;
  • mit den Steckkarten, den Erdteilpuzzles, mit den Tier- und Pflanzenkarten; und noch mit ganz vielen anderen Sachen. Alle Dinge müssen so gemacht sein, dass Kinder damit arbeiten und selbstständig lernen können.
Kinder brauchen Lehrerinnen und Lehrer
  • die ihnen erklären, was sie lernen können und sollen,
  • die ihnen zeigen, was man mit den Arbeitsmitteln macht,
  • die ihnen helfen, wenn sie etwas nicht verstanden haben,
  • die sie anhalten, friedlich miteinander umzugehen,
  • die sie loben, wenn sie etwas gut gemacht haben,
  • die sie aufmuntern, wenn sie Misserfolge hatten.

Versorgung

Die Versorgung der Schulkinder mit schmackhaften Mittagessen, Vesper und Getränken erfolgt über die trägereigene Küche K12. Das abwechslungsreiche und nahrhafte Essen wird von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen. Bei der Ernährung zu berücksichtigende Besonderheiten, z.B. bei gesundheitlichen Problemen oder religiöse Sitten, können über die Bestellsoftware iNet-Menue individuell berücksichtigt werden.

Kontakt

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Montessori-Grundschule Nordhausen
Hardenbergstraße 23
99734 Nordhausen

Telefon: 03631-983656
Fax: 03631-4659314

Ansprechpartnerin

Sabine Dreßler
Schulleiterin
Frau Sabine Dreßler


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